Vereinssatzung Stand 09. Februar 2018

I. Allgemeines

§ 1 Name, Sitz und Zweck des Vereins
1. Der Verein führt den Namen Tennisclub Stadtallendorf 1958 e.V. Er hat seinen Sitz in Stadt-
allendorf und ist in das Vereinsregister eingetragen.
2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Ab-
schnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förde-
rung des Sports. Insbesondere des Tennissports auf Grundlage des Amateurgedankens.
3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigene wirtschaftliche Zwecke.

§ 2 Vereinsmittel
1. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mit-
glieder erhalten grundsätzlich keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
2. Es ist nicht zulässig, dass Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd
sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
3. Das nach Auflösung des Vereins, nach Beendigung der Liquidation oder bei Wegfall steuer-
begünstigter Zwecke vorhandene Vereinsvermögen wird dem TSV Eintracht 1920 e.V. Stadt-
allendorf übergeben, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu
verwenden hat.
4. Abweichend von Absatz 1 dürfen Zahlungen (Auslagenersatz, Aufwandsersatz, Vergütungen) an Mitglieder, auch an Vorstandsmitglieder, die für den TC Stadtallendorf tätig werden, auf Vorstandsbeschluss und unter Beachtung des §§ 33, Nr. 26a Einkommensteuergesetz (EStG) erfolgen.

§ 3 Geschäfts- und Verwaltungsjahr
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Das Verwaltungsjahr beginnt nach Be-
endigung der ordentlichen Mitgliederversammlung eines Jahres und endet mit der nächsten
ordentlichen Mitgliederversammlung.

II. Mitgliedschaft

§ 4 Arten der Mitgliedschaft
Der Verein setzt sich zusammen aus:
– Ehrenmitgliedern (§ 5)
– Aktiven Mitgliedern (§ 6)
– fördernden (passiven) Mitgliedern (§7)
– Jugendmitgliedern (§8)

§ 5 Ehrenmitglieder
Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben und ihm außerdem mindestens 25 Jahre angehören, können auf Vorschlag der Mitgliederversammlung mit einer 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder haben die Rechte aktiver Mitglieder. Sie sind von Beitragszahlungen befreit.

§ 6 Aktive Mitglieder
Aktive Mitglieder sind Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

§ 7 Fördernde Mitglieder
Fördernde Mitglieder betreiben aktiv keinen Sport, sie nehmen lediglich am Vereinsleben teil und unterstützen die Zwecke des Vereins. Aktive und Jugendmitglieder, die während eines Kalenderjahres keinen Sport betreiben wollen oder können, müssen bis spätestens zum 1. Januar des Jahres dies dem Vorstand schriftlich mitteilen. Sie werden dann als förderndes Mitglied bis auf Widerruf eingestuft.

§ 8 Jugendmitglieder
Jugendmitglieder sind Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Sie werden nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie das 18. Lebensjahr vollendet haben, automatisch aktive Mitglieder.

§ 9 Erwerb der Mitgliedschaft
1. Mitglied des Vereins werden kann jede natürliche Person werden. Aufnahmeanträge sind
schriftlich an den Vorstand zu richten. Nicht volljährige Antragsteller benötigen zusätzlich die
schriftliche Genehmigung ihres gesetzlichen Vertreters.
2. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand durch Mehrheitsbeschluss. Ein Aufnahme-
anspruch besteht nicht. Die Ablehnung des Aufnahmeantrags kann dem Antragsteller ohne
Angabe von Gründen schriftlich mitgeteilt werden.
3. Die Aufnahme in den Verein ist davon abhängig, dass sich das Mitglied für die Dauer
seiner Mitgliedschaft verpflichtet, am SEPA-Lastschriftverfahren für die Mitgliedsbeiträge
teilzunehmen. Das hat das Mitglied mit der Eintrittserklärung rechtsverbindlich zu klären,
ebenso, wie die Verpflichtung, dem Verein Änderungen der Bankverbindung unverzüglich
mitzuteilen. Der Vorstand kann die Aufnahme von Mitgliedern ablehnen, die nicht am Bank-
einzugsverfahren teilnehmen.

§ 10 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet
a) durch den Tod,
b) am Ende eines Kalenderjahres durch schriftliche Austrittserklärung, die bis spätestens zum letzten Werktag des Kalenderjahres bei einem Vorstandsmitglied eingegangen sein muss.
c) zu einem anderen Zeitpunkt auf Antrag des Mitgliedes und aufgrund eines zu bestätigenden Vorstandsbeschlusses,
d) durch Ausschluss aufgrund eines Vorstandsbeschlusses mit 2/3 Mehrheit des gesamten Vorstands.

§ 11 Ausschluss und Maßregeln
1. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands ausgeschlossen werden. Ausschließungsgründe sind:
a) grober Verstoß gegen die Satzung, die Spiel- oder die Platzordnung oder die Zwecke des Vereins
b) schwere Schädigung des Ansehens und der Belange des Vereins,
c) Nichtzahlung des Beitrages nach vorheriger Mahnung.
2. Ein Ausschließungsantrag kann von jedem Mitglied unter Darlegung der Gründe gestellt werden. Über einen Ausschlussentscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder, nachdem dem betroffenen Mitglied rechtliches Gehör gewährt worden ist. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann das Mitglied mit einer Frist von einem Monat nach Zugang beim Vorstand Widerspruch einlegen. In diesem Fall entscheidet die Mitgliederversammlung endgültig über den Ausschluss. Während des Ausschließungsverfahrens ruhen sämtlich Rechte des auszuschließenden Mitglieds. Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf einen Teil am Vereinsvermögen oder einer Beitragsrückerstattung.
3. Verstöße gegen Spiel- und Platzordnungen können vom Vorstand mit Verweisen, befristeten Strafen oder Ordnungsgeldern bis zu 50,00 EUR geahndet werden.

III. Rechte und Pflichten der Mitglieder

§ 12 Ehrenmitglieder und aktive Mitglieder
Ehrenmitglieder und aktive Mitglieder haben das Recht, die Tennisplätze im Rahmen der vom Vorstand festgesetzten Spielordnung und die sonstigen Einrichtungen zu benutzen. Sie sind
in Mitgliederversammlungen stimmberechtigt und können in den Vorstand gewählt werden.

§ 13 Fördernde (passive) Mitglieder
1. Fördernde Mitglieder haben das Recht die Clubanlagen zu besuchen und die Einrichtungen des Vereins zu benutzen, ausgenommen der Plätze, es sei denn, als Gastspieler unter Beachtung der für Gastspieler festgelegten Regeln.
2. Sie sind in Mitgliederversammlungen stimmberechtigt und können in den Vorstand gewählt werden, wenn sie länger als zwei Jahre Vereinsmitglieder sind. Über Ausnahmen entscheidet der Vorstand mit 2/3 Mehrheit.

§ 14 Jugendmitglieder
1. Jugendmitglieder haben das Recht, im Rahmen der vom Vorstand festgelegten Spielord-
nung die Tennisplätze und die sonstigen Einrichtungen des Vereins zu benutzen.
2. Sie können den Mitgliederversammlungen beiwohnen; sie haben aber kein Stimmrecht und können nicht in den Vorstand gewählt werden. Eine Vertretung durch Ihre Eltern oder sorgeberechtigte Personen bei Abstimmungen und Wahlen ist nicht statthaft .

§ 15 Pflichten der Mitglieder und Ausübung des Mitgliedschaftsrechts
1. Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen und das Ansehen des Vereins zu wahren, die Anlagen und Einrichtungen des Vereins pfleglich zu behandeln, ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Verein pünktlich und termingerecht nachzukommen, die Haus-, Spiel- und Platzordnungen einzuhalten, die der Vorstand erlassen hat. Sie haben diesbezüglich mündliche Anweisungen des Vorstands bzw. seiner Beauftragten zu befolgen. Eine ordnungsgemäße Beaufsichtigung von den auf der Anlage befindlichen Kindern sollte gewährleistet sein. Das Gleiche gilt auch für Tiere.
2. Die Mitgliedschaftsrechte können nur persönlich ausgeübt werden; sie sind nicht übertragbar. Insbesondere ist eine Übertragung des Stimmrechts bei Mitgliederversammlungen ausgeschlossen.
3. Die Mitteilung über Änderungenvon persönlichen Daten, wie Namens-, Adress- (auch elektronisch) und Kontodaten ist eine Bringschuld des Mitglieds.
4. Will ein Mitglied für einen anderen Verein an den Mannschaftswettbewerben teilnehmen, ist ein entsprechender Antrag bis zum 30. November des vorhergehenden Jahres an den Vorstand zu richten. Mit der Freigabe können Bedingungen verbunden werden. Bei Nichtbeachtung erfolgen Maßnahmen nach § 11.
5. Jugendliche ab 16 Jahren und Aktive müssen pro Kalenderjahr Arbeitsstunden leisten. Die Anzahl der Stunden und der Geldbetrag für nicht geleistete Arbeitsstunden und Ausnahmen von der Verpflichtung werden in der Beitragsordnung geregelt.

§ 16 Beiträge
1. Die Mitglieder zahlen Mitgliedsbeiträge, Gebühren und Umlagen. Die Höhe dieser Zahlungen, die Fälligkeit, die Art und Weise der Zahlung regelt eine Beitragsordnung, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird. Die Beitragsordnung ist nicht Bestandteil der Satzung. Sie wird auf der Vereins-Homepage und durch Aushang im Vereins-Clubhaus veröffentlicht.
2. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge, der Aufnahmegebühr und der Umlagen werden von der Mitgliederversammlung und die Höhe sonstiger Gebühren vom Vorstand jeweils mit einfacher Mehrheit beschlossen
3. Der Vorstand kann in begründeten Einzelfällen mit einfacher Mehrheit Leistungen und Pflichten ganz oder teilweise erlassen oder stunden. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei. Für fördernde Mitglieder können besondere Regelungen festgelegt werden.

IV. Mitgliederversammlung

§ 17 Allgemein
Organe des Vereins sind:
– die Mitgliederversammlung
– der Vorstand
– die Ausschüsse
Sie üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

§ 18 Mitgliederversammlung
1. Die Mitgliederversammlung soll im ersten Quartal eines jeden Jahres stattfinden.
2. Sie nimmt insbesondere die Vorstands-, Geschäfts- und Kassenberichte entgegen und beschließt die Entlastung des Vorstandes.
3. Sie beschließt des Weiteren über den Vorschlag zum ordentlichen Haushaltsplan und, im Rahmen der Zuständigkeit, über Änderungen in der Beitragsordnung.
4. Sie wählt die Mitglieder des Vorstandes (siehe § 25) und Kassenprüfer (siehe § 27).

§ 19 Außerordentliche Mitgliederversammlung
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung, für deren Berufung und Durchführung die gleichen Bestimmungen gelten, wie für die ordentliche Mitgliederversammlung, ist einzuberufen, wenn der Vorstand die Einberufung aus wichtigem Grund beschließt oder ein Drittel der Mitglieder schriftlich dies unter Angabe der Gründe vom Vorstand verlangt. Die Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt nach den Grundsätzen des §§ 20.

§ 20 Einladung zur Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen und unter Mitteilung der Tagesordnung schriftlich auf dem Postweg oder mittels elektronischer Medien einzuberufen. Einladungen gelten als zugegangen, wenn sie an die dem Verein bekannt gegebene Post- oder E-Mail-Anschrift gerichtet sind.

§ 21 Anträge zur Tagesordnung
Jedes Mitglied kann bis spätestens zwei Wochen vor Beginn der Mitgliederversammlung schriftlich die Ergänzung der Tagesordnung verlangen. Fristgemäß gestellte Anträge sind nachträglich auf die Tagesordnung zu nehmen. Die Anträge müssen den Mitgliedern nicht vor der Mitgliederversammlung bekannt gegeben werden. Das gilt nicht für Satzungsänderungen oder Anträge zur Auflösung des Vereins. Nach Ablauf der Frist gestellte Anträge können nur durch Entscheidung in der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten zugelassen werden.

§  22    Leitung der Mitgliederversammlung
1. Die Leitung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden. Ist der Vorstand verhindert, dann wählt die Versammlung den Versammlungsleiter aus ihrer Mitte.
2. Bei Neuwahlen des Vorstands übernimmt nach Entlastung des alten Vorstands bis zur Neuwahl des 1. Vorsitzenden ein aus der Mitgliederversammlung gewähltes Mitglied die Leitung.

§  23    Beschlüsse der Mitgliederversammlung
1. Jede ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.
2. Beschlüsse werden mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst.
3. Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben.

V. Der Vorstand

§ 24 Zusammensetzung des Vorstands
1. Der Vorstand besteht aus
– dem 1. Vorsitzenden
– dem 2. Vorsitzenden
– dem Schatzmeister
– dem Schriftführer
– dem Sportwart
– dem Jugendwart
Die Ämter des Vereinsvorstands werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Abweichungen hierzu siehe § 2, Abs. 4 dieser Satzung.
2. Der geschäftsführende Vorstand gemäß § 26 BGB besteht aus
– dem 1. Vorsitzenden
– dem 2. Vorsitzenden
– dem Schatzmeister

§  25    Wahl des Vorstandes
1. Der Vorstand wird in der Jahreshauptversammlung auf die Dauer von zwei Jahren durch Stimmzettel oder per Akklamation mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt. Auf Antrag kann die Wahl nach Annahme mit einfacher Stimmenmehrheit geheim erfolgen. Zur Aufrechterhaltung der Geschäftsfähigkeit wird der Vorstand zu unterschiedlichen Zeiten gewählt:
Die Wahl erfolgt für den 1. Vorsitzenden, Sportwart und Schriftführer in Jahren mit gerader, für den 2. Vorsitzenden, Schatzmeister und Jugendwart in Jahren mit ungerader Zahl.
Der Vorstand nach § 26 BGB (geschäftsführender Vorstand) muss einzeln, der Rest des Vorstands kann per Blockwahl gewählt werden.
2. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen und werden nciht gezählt. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Stimmrechtsübertragungen sind nicht möglich. Beschlüsse werden mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit wird eine Stichwahl durchgeführt.
3. Wiederwahl ist zulässig.
4. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, so hat der Vorstand eine Zuwahl für den Rest der Amtszeit vorzunehmen. Die Zuwahl bedarf der Bestätigung der nächsten Mitgliederversammlung.
5. In den Vorstand können nur stimmberechtigte Mitglieder gewählt werden, die dem Verein zwei Jahre angehören. Über Ausnahmen entscheidet der Vorstand mit 2/3 Mehrheit.

§  26    Aufgaben und Tätigkeiten des Vorstandes
1. Der Vorstand besorgt die gesamten Geschäfte des Vereins. Er hat Beschlüsse der Mitgliederversammlung auszuführen. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben und ist ermächtigt, neben der Beitragsordnung auch eine Platz- und eine Spielordnung zu erlassen. Die Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden einberufen und geleitet.
2. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden und ein weiteres Mitglied des geschäftsführenden Vorstands vertreten.
3. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn vier seiner Mitglieder anwesend sind.
4. Für Vorstandsbeschlüsse ist, mit Ausnahme der in den Satzungen verankerten Beschlüssen mit qualifizierter Mehrheit, einfache Stimmenmehrheit erforderlich. Bei Stimmengleichheit wird die Abstimmung nach nochmaliger Beratung wiederholt. Sollte im Wiederholungsfall eine erneute Stimmengleichheit festgestellt werden, so gilt der Antrag als abgelehnt.
5. Unter den in § 29, Abs. 2 genannten Voraussetzungen ist der Vorstand ermächtigt, Satzungsänderungen durchzuführen.

§  27    Kassenprüfer
Die Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie dürfen nicht Mitglieder des Vorstands sein. Sie haben das Recht, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit zu überprüfen. Über die Prüfung der gesamten Buch- und Kassenführung haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten. Das Prüfungsrecht erstreckt sich nur auf die buchhalterische (rechnerische und sachliche) Richtigkeit, nicht auf die Zweckmäßigkeit der Vorgänge. In jedem Jahr scheidet ein Kassenprüfer aus. Nach Ablauf eines Jahres dürfen sie wiedergewählt werden.

§  28    Ausschüsse
Bei Bedarf können vom Vorstand Ausschüsse gebildet werden, die nicht von der Mitgliederversammlung gewählt werden.

VI. Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins

§  29    Satzungsänderungen
1. Zur Änderung der Satzung ist eine ¾-Mehrheit einer Mitgliederversammlung erforderlich. Anträge auf Satzungsänderung sind mindestens vier Wochen vor der Mitgliederversammlung, ganz gleich ob sie vom Vorstand oder von Mitgliedern eingebracht werden, mit der Einladung den Mitgliedern bekannt zu geben.
2. Der Vorstand ist ermächtigt, Satzungsänderungen durchzuführen, die vom zuständigen Amtsgericht oder vom Finanzamt zum Erhalt der Gemeinnützigkeit gefordert werden. Es darf sich um keine Beschlüsse handeln, die den Zweck oder die Aufgaben dieser Satzung ändern. Die Änderungen dürfen ausschließlich den geforderten Bedingungen dieser Ämter entsprechen. Der Beschluss muss einstimmig herbeigeführt und die Änderungen müssen der nächsten Mitgliederversammlung zur Kenntnis gegeben werden.

§  30    Auflösung des Vereins
1. Die Auflösung des Vereins kann durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. In der Einladung, die mindestens vier Wochen vor dieser Mitgliederversammlung zu verschicken ist, muss allen Mitgliedern der Antrag auf Auflösung unter Angabe der Gründe bekannt gegeben werden.
2. Für den Auflösungsbeschluss ist eine ¾–Mehrheit der Mitgliederversammlung erforderlich.
3. Die Abwicklung der Vereinsgeschäfte erfolgt durch den Vorstand, der bis zur beendeten Abwicklung in seinem Amt verbleibt.

Stadtallendorf, 09.02.2018        gez. Steffen Kostial         gez Curt Conseil